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Abb.:
Sendemasten beim alten Wasserbehälter in Gochsheim |
Chronologie des Gochsheimer
O2-Sendemasten
22.02.2006
Veröffentlichung des Bauantrages von O2 für Mobilfunksendemasten in Gochsheim, Menzingen
und Münzesheim. Eindeutige Standortangaben lassen sich nicht ableiten.
18.10.2007
Erteilung der Baugenehmigung für den Gochsheimer Sendemasten beim alten Wasserbehälter.
Nov.-Dez. 2007
Errichtung des Masten bei „Nacht und Nebel“
Seit Febr. 2008
Hinterfragen des Standortes, der gesundheitlichen Risiken, Immissionen und Vorsorgekonzept der Stadt bei: Bürgermeister, Stadtverwaltung, Gemeinderat und
O2.
März 2008
Abtrennung des Gochsheimer Standortes aus der
juristischen Auseinandersetzung (Minimierung Prozessrisiko)
25.03.2008
Inbetriebnahme des Masten
27.03.2008
Anfrage beim Regierungspräsidium Karlsruhe
29.04.2008
Bürgerversammlung zum Thema Mobilfunk.
Einsichtnahme in Präsentationsunterlagen der EMF-Messungen wird verwehrt bis Anlage in Menzingen in Betrieb ist.
28.05.08
Nach wiederholter Nachfrage wird die Einsichtnahme in die Präsentation der EMF-Messungen von Hr. Schoch (29.04.08) gewährt. Es fallen Unstimmigkeiten bei einigen
Immissionsangaben auf: ein falsch eingezeichneter Maststandort in Gochsheim und von der Bundesnetzagentur abweichende Hauptstrahlrichtungen.
Fakten zum Gochsheimer O2-Sendemasten
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Ausstattung: 3 Sektorantennen mit jeweils 2x40 W (GSM-900),
2x23,4 W (GSM-1800) Sendeleistung.
Der GSM-900 Sender hat eine Reichweite >10 km und versorgt nicht nur
Gochsheim!
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Die UMTS-Antennen mit vermutlich 2x20 W Sendeleistung werden in absehbarer Zeit nachgerüstet.
O2 installiert ein Vielfaches der Sendeleistung im Vergleich zu seinen drei Wettbewerbern vor Ort. Die beiden Masten befinden sich in
150 m Abstand zur Wohnbebauung.
Durch ihre exponierte Lage sind die Grundschule und der
Kindergarten erhöhten Immissionen ausgesetzt. O2 hat mit der GSM-1800 Inbetriebnahme die Immissionen bei 1800 MHz von
230 µW/m2 auf 829 µW/m2 fast
vervierfacht [Bürgerversammlung 29.04.08].
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Der Mast wurde im Landschaftsschutzgebiet errichtet und den Erschließungsweg rücksichtslos ausgebaut.
Nach Auskunft der Stadtverwaltung sind die Belange des Landschaftsbildes nicht betroffen, da der Standort bereits durch einen Sendemasten vorgeprägt ist.
Die Frage ob dort noch weitere Masten gebaut werden blieb seitens der Stadt
Kraichtal unbeantwortet.
Geländeprofil in Hauptstrahlrichtung “300”

Abhängig vom Antennenneigungswinkel und der Höhendifferenz zur Antenne trifft der Hauptstrahl nach einigen hundert Metern den Boden.
Die neu installierten Antennen stellen den Neigungswinken elektronisch zwischen 0-6° (GSM-1800), 0-10° (GSM-900) bzw. 2-10° (UMTS) ein. Je nach Neigungswinkel trifft der Hauptstrahl in bewohntem Gebiet auf. Dort sind erhöhte Immissionen im Bereich starker bis extremer Anomalien zu erwarten.
Resumé für Gochsheim
Die Inbebriebnahme von GSM-1800 (O2) hat die Immissionen in Hauptstrahlrichtung auf
829 µW/m2 fast vervierfacht.
Mit der Inbetriebnahme von GSM-900 und UMTS durch O2 sind zusätzliche Belastungen zu erwarten.
Wenn die beantragten Ausbaustufen alle in Betrieb sind, werden die von Bürgermeister Hintermayer
zitierten Salzburger Vorsorgewerte (Summe über alle Frequenzen und Betreiber
< 1000 µW/m2)
in Teilen Gochsheims mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht eingehalten werden.
Starke bis extreme Anomalien werden in Hauptstrahlrichtung selbst in größeren Entfernungen zum Masten bereits heute gemessen.
„O2 can do?“
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Gefährden Sie nicht fahrlässig die Gesundheit Ihrer Kunden.
Überprüfen Sie Ihre Standortwahl und Vorgehen.
Reduzieren Sie die Sendeleistung.
Stellen Sie einen Neigungswinkel ein, der die Immissionen in
bewohntem Gebiet minimiert.
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